09.06.2026 – 10:00

Im Dialog über Ernährungssicherheit und Sorgfaltspflichten beim SoS 2026

Mannheim

Regulatorische Anforderungen wie die Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) und die EU-Verordnung über ein Verbot von in Zwangsarbeit hergestellten Produkten (EU Forced Labour Regulation, FLR) verändern die unternehmerische Verantwortung entlang globaler Lieferketten. Unternehmen bauen ihre Prozesse zur menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht kontinuierlich aus. Gerade in der landwirtschaftlichen Produktion kann die Berücksichtigung von Ernährungssicherheit eine der grundlegenden Ursachen menschenrechtlicher Risiken adressieren.

Am 9. und 10. Juni 2026 bringt der Food Security Standard (FSS) diese Perspektive auf den Sustainability osapiens Summit (SoS.26) nach Mannheim. Lisa Heinemann, Projektmanagerin des FSS bei der Welthungerhilfe (WHH), und Rafael Schneider, stellvertretender Leiter der Policy-Abteilung bei der WHH, vertreten den FSS an Stand 20 auf Ebene 1. Gemeinsam stehen sie Unternehmen und Nachhaltigkeitsexpert*innen für den Austausch darüber zur Verfügung, warum Ernährungssicherheit ein zentraler Bestandteil einer wirksamen menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht sein sollte.

Am Stand können Besucher*innen mehr über den Mehrwert von Sozialaudits sowie den Wettbewerbsvorteil erfahren, den die Berücksichtigung dieses Aspekts auf Produktionsebene bietet. Außerdem wird aufgezeigt, wie der FSS Unternehmen dabei unterstützen kann, die Anforderungen regulatorischer Vorgaben wie der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und der EU-Verordnung über entwaldungsfreie Produkte (EUDR) zu erfüllen.

Zudem haben Besucher*innen die Möglichkeit, die Interaktive Farm zu erkunden, ein Online-Tool, das praxisnahe Beispiele eines FSS-zertifizierten Betriebs präsentiert. Es zeigt, wie Maßnahmen zur Stärkung der Ernährungssicherheit erfolgreich in die landwirtschaftliche Produktion integriert werden können und zu besseren Lebensbedingungen der Beschäftigten und der umliegenden Gemeinden beitragen.

Events

Förderung

Der Food Security Standard wird vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat gefördert.

› Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH)
via › Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe (FNR).

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