Auf der Suche nach glaubwürdigen Nachhaltigkeitsstandards: Der Food Security Standard ist nun auf drei wichtigen Nachhaltigkeitssplattformen vertreten

Da sich die Vorschriften zur Nachhaltigkeit und die Anforderungen an die Sorgfaltspflicht im Bereich der Menschenrechte ständig weiterentwickeln, sehen sich Unternehmen mit einer wachsenden Zahl freiwilliger Nachhaltigkeitsstandards, Zertifizierungen und Initiativen konfrontiert. Diese Instrumente können Unternehmen zwar bei der Umsetzung verantwortungsvoller Beschaffungspraktiken unterstützen, doch ihre zunehmende Vielfalt erschwert es zugleich, zu erkennen, welche Standards glaubwürdig, transparent und zweckmäßig sind.

Bessere Entscheidungen durch unabhängige Orientierungshilfen

Unabhängige Orientierungshilfen unterstützen Unternehmen dabei, sich in der komplexen Landschaft der Nachhaltigkeitsstandards zurechtzufinden, indem sie transparente und faktenbasierte Informationen bereitstellen.
Der Food Security Standard (FSS) wurde kürzlich in drei wichtige Orientierungsplattformen aufgenommen, die Unternehmen bei der Identifizierung geeigneter Nachhaltigkeitsstandards unterstützen:

  • Der „Standard-Kompassdes Helpdesks für Wirtschaft und Menschenrechte, der es Unternehmen – insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) – ermöglicht, freiwillige Nachhaltigkeitsstandards anhand ihres Beitrags zu den verschiedenen Phasen des Sorgfaltsprozesses im Bereich der Menschenrechte zu vergleichen.
  • Der „Gütezeichen-Finderder Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR), der Beschaffungsfachleuten und Verbrauchern zuverlässige Informationen zu Nachhaltigkeitssiegeln und Zertifizierungen im Zusammenhang mit biobasierten Produkten und nachwachsenden Rohstoffen bietet.
  • Die ITC-Standards Map – ein kostenloses Online-Tool, mit dem sich Informationen leicht finden, Standards und ihre Indikatoren nebeneinander vergleichen und Trends bei Standards unter anderem in den Bereichen Umweltschutz, Arbeitsrechte, Unternehmensethik, Sorgfaltspflicht und Rückverfolgbarkeit erkennen lassen. Ausführlichere Informationen finden Sie in einer der jüngsten Präsentationen des ITC: „Beyond Tariffs: How Standards and Regulations shape Agribusiness competitiveness“ (Jenseits von Zöllen: Wie Standards und Vorschriften die Wettbewerbsfähigkeit der Agrarwirtschaft prägen).

Die Einbindung des Standards für Ernährungssicherheit in diese Plattformen ist ein wichtiger Schritt, um Unternehmen den Zugang zu Aspekten der Ernährungssicherheit zu erleichtern. Durch die Bereitstellung unabhängiger Informationen und transparenter Vergleiche ermöglichen sie es Unternehmen, fundiertere Entscheidungen zu treffen und ein verantwortungsbewusstes, menschenrechtsbasiertes Lieferkettenmanagement zu stärken.

Förderung

Der Food Security Standard wird vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat gefördert.

› Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH)
via › Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe (FNR).

With support from

Logo Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH)

by decision of the German Bundestag

Food Security Standard